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Schönheiten und Ungeheuer

Sonderausstellung zum 80. Geburtstag von Heinz Zander

14.04.2019 – 21.07.2019

Kulturhistorisches Museum

Heinz Zander zählt zu den bedeutendsten Vertretern der sogenannten Leipziger Schule. Seine unverwechselbare Formensprache und Motivik, die vom Stilempfinden Alter Meister und insbesondere von Matthias Grünewald inspiriert sind, eröffnet dem Betrachter eine Welt voller skurriler Gestalten. Diese erscheinen meist als liebevolle Karikaturen ihrer selbst, wobei der Künstler sogar in seinen Selbstporträts stets deutliche ironische Untertöne mit einfließen lässt. Hintergründiger Humor geht in Zanders Werken einher mit solchen großen Themen wie Schönheit, Vergänglichkeit, Erotik oder Morbidität. So wundert es auch nicht, dass Schönheiten und Ungeheuer als scheinbare Gegensätze in vielen seiner Arbeiten vereint sind. Dabei geht Zander derart subtil in seiner Schilderung vor, dass selbst einem Wesen mit monstergleichen Zügen noch etwas Ästhetisches abzugewinnen ist. Zander erreicht dies durch eine feine Linienzeichnung und eine nuanciert abgestimmte Farbwahl. Gleichzeitig steckt jedes einzelne seiner Gemälde voller rätselhafter Symbolik und regt den Betrachter durch die humoristischen Titel jeweils zu deren Entschlüsselung an.


Die Ausstellung zeigt mehr als 60 Gemälde vor allem aus Heinz Zanders jüngster Schaffensphase und ist dem Künstler darüber hinaus zum 80. Geburtstag gewidmet.

Momentaufnahmen

Sonderausstellung mit Fotografien von Jens Fischer

18.04.2019 – 31.10.2019

Historischer Wehrgang


Die stimmungsvollen Momente der frühen Morgen- und späten Abendstunden setzt der Oberdorlaer Jens Fischer am liebsten in Szene. Der in Mühlhausen geborene Fotograf rückt nicht nur lokale Sehenswürdigkeiten ins rechte Licht, sondern folgt mit seiner Kamera auch so manchem Weg einheimischer Tiere.


Jens Fischer wurde 1975 in Mühlhausen geboren. Seit seiner Jugend beschäftigt sich der Naturliebhaber fast ununterbrochen mit der Fotografie. Seine erste Kamera, eine Praktica super TL 1000, entfesselte die Neugier und das Interesse an der Fotokunst. Von seinem Mentor, dem Oberdorlaer Ulrich Eifler, erlernte er Tricks und Kniffe. In gemeinsamen Projekten stellten die beiden Fotografen bereits ihr Können unter Beweis. Nun folgt die erste eigene Ausstellung des in der Region bekannten Hobby-Fotografen mit Momentaufnahmen von Mühlhäuser Natur- und Kulturdenkmalen sowie Bildern seiner Heimat.

Brunnenhaus an der Popperöder Quelle

Carl Gottfried Pfannschmidt

Sonderausstellung zum 200. Geburtstag

13.09.2019 – 15.12.2019

Kulturhistorisches Museum

Am 15. September 2019 jährt sich der Geburtstag von Carl Gottfried Pfannschmidt zum 200. Mal. Der in Mühlhausen
geborene und aufgewachsene Maler zählt zu den bedeutendsten Söhnen der Stadt. Als einer der wichtigsten Berliner Maler, der in seiner Zeit überaus erfolgreich, geschätzt und hoch ausgezeichnet war, ist Carl Gottfried Pfannschmidt heute jedoch nur wenigen vertraut. Durch die Ereignisse des 20. Jahrhunderts wurde ein großer Teil seines Werkes ausgelöscht. Die erste und letzte große Pfannschmidt-Retrospektive fand 1888 in der Berliner Nationalgalerie statt. Seitdem wurde der Künstler in der kunsthistorischen Forschung kaum wahrgenommen.

Die Mühlhäuser Museen wollen in Kooperation mit dem Vineta-Museum in Barth (Mecklenburg-Vorpommern) sich dieses Desiderats in Form einer Ausstellung und eines Katalogs annehmen. An den beiden Ausstellungsorten werden verschiedene Schwerpunkte gesetzt und damit der lokale Bezug hervorgehoben. Der größte Teil der Exponate stammt aus der Sammlung der Mühlhäuser Museen, das mit über 450 Arbeiten, davon elf Ölgemälde, den größten Bestand an Pfannschmidt-Werken besitzt. Diese sollen nun endlich wissenschaftlich aufgenommen und der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Mühlhäuser STADTgeschichten

Nachdem im Jahr 2014 bereits die kunsthistorische Abteilung „KunstLAND Thüringen“ und die archäologische Abteilung „UNSTRUT-HAINICH tiefgründig“ im Kulturhistorischen Museum eröffnet worden sind, sollen nun auch die kulturhistorischen Sammlungen im Ausstellungsteil „Mühlhäuser STADTgeschichten“ in den Fokus gerückt werden.

Wichtiger Bestandteil der Neukonzeption ist ein alle Abteilungen durchziehendes und direkt in die Dauerausstellung integriertes Angebot für Kinder und Jugendliche. Die kulturgeschichtliche Sammlung wird an Hand von Exponaten aus dem direkten städtischen Umfeld unter der neuen Gesamtüberschrift „Mühlhäuser STADTgeschichten“ künftig vor allem die in Thüringen nahezu singuläre Entwicklung Mühlhausens als eine von zwei ehemaligen freien Reichsstädten exemplarisch vorstellen.

In fünf Räumen werden nacheinander die Themen „ReichsSTADT“, „KirchenSTADT“, „BürgerSTADT“, „IndustrieSTADT“ und „STADTwald“ behandelt. Die Umsetzung des Konzeptes für die „ReichsSTADT Mühlhausen“ sowie im anschließenden Raum die „KirchenSTADT“ sind als erstes auf rund 100 Quadratmetern erfolgt. Das Ausstellungssegment „Reichsstadt“ hat die Aufgabe, das rechtlich-politisch-kulturelle Modell „Reichsstadt“ als eine eigenständige historische Existenzform zu präsentieren.

Mühlhäuser STADTgeschichten
Kulturhistorisches Museum

Raum 1: ReichsSTADT - bereits eröffnet

Raum 2: KirchenSTADT - bereits eröffnet

Raum 3: BürgerSTADT - bereits eröffnet

Raum 4: IndustrieSTADT - folgt

Raum 5: STADTwald - folgt